Immobilienstandorte Leipzig, Frankfurt und Nürnberg

Als Immobilienstandort ist die fränkische Metropole noch immer eine der beliebtesten Städte in ganz Deutschland: Nach Freiburg hat Nürnberg die meisten Sonnenstunden pro Jahr, gleichzeitig beeindruckt die Stadt mit ihrer historischen Altstadt, ihrem breiten Kulturangebot und einer hervorragenden Infrastruktur. Nürnberg – Die südliche Metropole im Herzen von Franken

Nürnberg befindet sich im südlichen Teil von Franken am Zusammenfluss der Pegnitz und der Regnitz. Die Stadt blickt auf eine lange, bewegte Geschichte zurück und zeigt sich daher heute mit vielen hervorragend erhaltenen Bauwerken aus den verschiedensten Epochen: Im Zentrum der Stadt zeigen sich sowohl Gebäude aus der Renaissance und der Romantik als auch denkmalgeschützte Häuser im Jugendstil und moderne Bauten.
Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die „Historische Meile“ der Stadt, welche zum 950. Geburtstag der Stadt im Jahr 2000 erschaffen wurde: Anhand verschiedener Wegweise und Schilder können Besucher in der Stadt Wissenswertes über die Metropole und ihre Geschichte erfahren. Für Urlauber, aber auch für Menschen, die neu zugezogen sind, bietet sich somit ein erster informativer Einblick in die Geschichte der Stadt, ohne sich dabei in den vielen verwinkelten Gässchen des historischen Stadtkerns zu verirren.

Das historische Stadtzentrum von Nürnberg ist eines der schönsten in ganz Deutschland und gleichzeitig das Herz des gesamten Ballungsraums, welches selbst aus den benachbarten Städten Erlangen und Fürth Besucher anzieht. Hier herrscht ein buntes Treiben, welches jedoch schnell nachlässt, sobald man sich in die äußeren Bezirke begibt. Grüne, saftige Wiesen, ruhige Wohngebiete und Nachbarschaften, die sich ideal für junge Familien eignen, stehen heutzutage hoch im Kurs, wenn es um Nürnberg als Immobilienstandort geht. Das Besondere: Selbst in den äußeren Bereichen ist die Metropole noch hervorragend vernetzt, das Straßenbahn- und Bussystem ist gut ausgebaut und sorgt für einen schnellen Transport in die Innenstadt.

Nürnberg als attraktiver Immobilienstandort mit exzellenter Infrastruktur

Grundsätzlich unterteilt man Nürnberg in sieben Stadtbezirke, welche die Namen der Himmelsrichtungen tragen und sich alle durch eine ganz individuelle Immobilien- und Infrastruktur auszeichnen. So ist der Bezirk Mögeldorf beispielsweise von Eigenheimen für junge Familien geprägt, während Sündersbühl und Maxfeld eine große Auswahl an Mietwohnungen verschiedener Preisklassen bieten. Rund die Hälfte des Nürnberger Stadtgebiets ist noch eine unbebaute grüne Oase – genau deshalb ist die Stadt einer der attraktiven Immobilienstandorte in Süddeutschland.

Die Infrastruktur ist exzellent: Nürnberg verfügt über eine breite Auswahl an Kliniken und Fachkliniken sowie über zahlreiche Ärzte. Bildung wird in der Stadt großgeschrieben: Es gibt verschiedene Schulen, eine der besten Universitäten Deutschlands und gleichzeitig ein großes Freizeit- und Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche.
Die Kultur in und um Nürnberg macht es einem leicht, Ruhe zu finden und sich zwischen den stressigen Phasen im Alltag immer wieder wunderbar entspannen zu können. Erholsame Spaziergänge im Stadtpark von Maxfeld oder an den idyllischen Flussufern der Regnitz und Pegnitz sowie auch das Fränkische Seenland, das sich direkt vor den Toren der Stadt befindet, laden zum Verweilen und zu Wochenendausflügen mit der ganzen Familie ein.

Grundsätzlich ist Nürnberg eine Stadt, in der ein Auto nicht zwingend notwendig ist, da das öffentliche Verkehrsnetz hervorragend ausgebaut ist. Die Wege sind kurz und vieles lässt sich ganz bequem zu Fuß erreichen. Viele Nürnberger sind inzwischen auf das Fahrrad umgestiegen, da die Stadt ständig bestrebt ist, das Wegenetz für Radler im Stadtgebiet zu erweitern. Zudem besitzt Nürnberg ein weit verzweigtes und gut untereinander vernetztes Angebot an Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen und S-Bahnen.

Leben in Nürnberg – die Stadtteile im Detail betrachtet

Die durchschnittliche Nürnberger Wohnung weist eine Fläche von rund 77 m² auf und verfügt über zwei Zimmer. Allerdings ist das Angebot an Immobilien sehr groß, so dass sich für jedes Budget etwas Passendes finden lässt – seien es eine luxuriöse Maisonette-Wohnung, ein Ein- oder Reihenhaus, ein modernes Loft oder auch ein edler Altbau.

Zu den beliebtesten Stadtbezirken Nürnbergs zählt unter anderem St. Johannis, welches sich nahe am Zentrum befindet, über viele historische Gebäude verfügt und somit nicht nur eine gute Infrastruktur, sondern auch kurze Wege zur Innenstadt bietet. St. Johannis war bis vor einigen Jahrzehnten stark sanierungsbedürftig, hat sich inzwischen aber zu einer gesunden Mischung aus Alt- und Neubauten entwickelt, die bei jungen Familien, Studenten und alteingesesessenen Nürnbergern gleichermaßen beliebt ist. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bei rund 8,60 €, was sich ungefähr im Mittelfeld des Gesamtdurchschnitts der Stadt bewegt. Sowohl Altbauten und moderne Maisonette-Wohnungen als auch Einfamilienhäuser, Mehrparteienhäuser und Reihenhäuser vermischen sich hier untereinander – ein guter Mix, mit dem man sich wohl fühlt!

Der Bezirk Sebald, der den nördlichsten Teil des Nürnberger Stadtzentrums darstellt, wird häufug auch als St. Sebald, Altstadt oder auch als Sebalder Altstadt bezeichnet. Der Name rührt von der sich hier befindenden, aus dem Mittelalter stammenden Kirche St. Sebald.
In den letzten Jahren wurden hier vor allem viele Neubauten errichtet, die junge Familien und Studenten in die Gegend brachten. So haben sich und nach und nach mehr Geschäfte, öffentliche Einrichtungen und gastronomische Angebote angesiedelt, welche frischen Wind nach St. Sebald brachten und den Bezirk zu einem der begehrtesten in Nürnberg machten. Heute liegt der durchschnittliche Preis für eine Wohnung in diesem Stadtteil bei rund 10,50 € pro Quadratmeter – mit steigender Tendenz. Neben einem breiten Angebot an sanierten Gebäuden und energieeffizienten Neubauten zeichnet sich das historische St. Sebald auch weiterhin durch seinen alten Nürnberger Charme aus, der von Altbauten und klassischen Häusern im Jugendstil geprägt ist.

Im nördlichen Teil der Stadt gelegen befindet sich darüber hinaus der Bezirk Thon, der sich im Grunde aus zwei einzelnen Bereichen zusammensetzt und einen fließenden Übergang in die Nachbarstadt Erlangen bietet. Thon ist ein Bezirk, der sehr verkehrsgünstig liegt und eine schnelle Anbindung in alle Richtungen ermöglicht, was für Pendler ideal ist. Auch der Flughafen von Nürnberg ist von hier aus in rund 15 Autominuten erreicht. In den letzten Jahrzehnten hat sich der einst eher kleine Stadtteil Thon zu einem großen Bezirk entwickelt, der noch immer kontinuierlich wächst und sich heute durch eine breite architektonische Vielfalt auszeichnet: Prachtvolle Gebäude im Jugendstil und im Stil der Renaissance, aber auch Neubauten, moderne Mehrparteienhäuser mit exzellenten energetischen Werten sowie auch beschauliche Einfamilienhäuser sind typisch für diese Gegend Nürnbergs und schaffen eine bunte Mischung für die verschiedensten Einwohnergruppen.

Nürnberg ist bestrebt, in Thon vor allem bezahlbare Wohnungen anzubieten: Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter liegt hier bei etwa 8,60 € und ist damit eine gute Alternative zu anderen Gebieten wie St. Sebald oder auch St. Johannis. Junge Familien können auf ein breites Angebot an Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen zurückgreifen, darüber hinaus gibt es einige Parks und Spielplätze, die für Abwechslung in der Freizeit sorgen.

Der restliche zentrale Teil der Stadt besitzt eine große Vielfalt an gastronomischen Einrichtungen wie Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen, von denen viele vor allem bei Studenten sehr beliebt sind. Zudem ist das Angebot an Veranstaltungshallen, Open-Air-Bühnen, Theatern und ähnlichen kulturellen Einrichtungen groß und schafft eine gute Grundlage für ein abwechslungsreiches Programm in Nürnberg, das in Franken einzigartig ist.

Nürnberg – ein beliebter Immobilienstandort, nicht nur für Nürnberger

Als Immobilienstandort ist Nürnberg eine wertvolle Region, deren Potenzial stetig wächst: Mit seiner schon jetzt sehr guten Infrastruktur, dem hervorragenden Bildungs- und Kulturangebot und den unzähligen Freizeitmöglichkeiten ist die Stadt in Franken ein Wohnort, der immer beliebter wird. So ist es nicht verwunderlich, dass auch aus anderen Regionen Deutschlands immer mehr Menschen den Weg in die Metropole finden, um sich hier niederzulassen.

 
Leipzig befindet sich gerade auf der Überholspur

Leipzig war seit Jahren der Inbegriff einer gescheiterten Nachwendehoffnung. Doch nun wächst die Messe-Metropole schneller als Berlin. Zudem wird Leipzig auch für Anleger immer interessanter. Auch wenn die Bundeshauptstadt noch immer das Maß aller Dinge ist, so entscheiden sich immer mehr Investoren für Leipzig – in Berlin sind die Preise überhitzt und die Angebote rar.

Freie Objekte in Berlin? Fehlanzeige!

Wer in den letzten Wochen in Berlin war und sich auf Wohnungssuche begeben hat, der wird mitunter festgestellt haben, dass es wohl angenehmere Beschäftigungen gibt. Angebot und Nachfrage sind nicht in Einklang zu bringen – die Kaufpreise und Mieten werden immer teurer. Monat für Monat werden bestehende Preisrekorde gebrochen – auch in den kommenden Monaten werden wohl, so die Experten, einige weitere Miet- und Kaufpreisrekorde aufgestellt werden. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass die Investoren der Meinung sind, Berlin biete den attraktivsten Investmentmarkt des Landes. Auch diverse Umfragen haben belegt, dass Versicherer und Immobilieninvestoren vorwiegend nach Berlin übersiedeln. Dabei handelt es sich nicht nur um die deutschen Betriebe – auch ausländische Investoren kommen nach Berlin. Auf den weiteren Plätzen folgen Hamburg und Frankfurt. Auch hier sind die Angebote rar geworden. Jan Hebecker, der Leiter der Märkte und Daten bei „ImmobilienScout24“ weiß, dass der „geplante Wohnungsbau keine Entspannung“ bringen werde. Es ist somit keine Überraschung, dass auch die anderen Städte immer attraktiver werden.

Die Zahlen zeigen, dass immer mehr Menschen nach Leipzig kommen

Eine Stadt, die in den letzten Monaten besonders profitieren konnte, war Leipzig. Jahrelang war Leipzig der Inbegriff einer gescheiterten Nachwendehoffnung. In den 1990er Jahren verließen zahlreiche westdeutsche Investoren die Stadt; es gab Zeiten, in denen jede fünfte Wohnung frei war. Jahrelang dominierten die verrotteten Gründerzeithäuser das Bild der Stadt. Doch heute ist Leipzig zu einem attraktiven Standort mutiert. Dorothee Dubrau, die Baubürgermeisterin der Stadt, weiß, dass die Stadt „ein enormes Wachstum“ verzeichnen konnte. Derzeit leben rund 560.000 Menschen in Leipzig – 2010 waren es rund 518.000, die in Leipzig gewohnt haben. Die Einwohnerzunahme resultiert aber nicht nur aufgrund der Zuwanderung: Im Jahr 2014 gab es – erstmals seit 50 Jahren – mehr Geburten als Todesfälle. Der Wohnungs-Leerstand konnte in weiterer Folge auf 7 Prozent reduziert werden. „Es gibt schon bevorzugte Wohnanlagen, in denen die Nachfrage deutlich höher als das vorhandene Angebot ist“, weiß auch Hannes Baderschneider, ein Wohnungsspezialist, der bei dem Maklerunternehmen „Aengevelt“ tätig ist. Bei den „bevorzugten Wohnanlagen“ handelt es sich um das Waldstraßenviertel (Zentrum-Nordwest), die Südvorstadt, Gohlis-Süd und um das Musikviertel (Zentrum-Süd). Auch Schleußig und Plagwitz werden immer beliebter. Natürlich profitieren die benachbarten Stadtteile – wer in den bevorzugten Wohngegenden kein Objekt findet, begibt sich in die nähere Umgebung. Lindenau profitiert von Plagwitz und Reudnitz von der Südvorstadt. Auch das „Problemviertel“, das sich bei der Eisenbahnstraße befindet, wird immer beliebter. „Vor allem Künstler und Kreative schätzen das ehemalige Problemviertel“, so Baderschneider.

Nicht nur Privatpersonen kommen nach Leipzig – auch Investoren haben die Attraktivität des Standorts erkannt

Natürlich haben auch die Anleger bemerkt, dass sich Leipzig in einer Aufbruchsstimmung befindet. Axel von Saldern, beschäftigt bei der „Immoinvest Vertriebs GmbH“, weiß, dass die Investoren nicht nur Berlin im Auge haben, sondern immer wieder nach Leipzig ausweichen. „Dieser Prozess findet seit gut zwei Jahren statt“, so Axel von Saldern. Schlussendlich liegt Leipzig nur eine Stunde (mit dem ICE) von Berlin entfernt – zudem gibt es in Leipzig noch bessere Renditen. Die Renditen belaufen sich, für ein solides Mehrfamilienhaus, auf rund 6 Prozent. Zudem haben viele Investoren erkannt, dass der Markt nicht mit Berlin verglichen werden kann. In Leipzig sind eher größere Wohnungen gefragt – in Berlin interessieren sich die Menschen nur noch für kleinere Wohnungen oder sogenannte Microapartments. Das liegt einerseits am Preis, andererseits auch am Angebot. In Leipzig gibt es noch genügend größere Wohnungen, die auch zu halbwegs attraktiven Preisen angeboten werden. In Berlin gibt es keine großen Wohnungen und schon lang keine attraktiven Preise mehr. Zudem gibt es neue Investoren, die ihr Geld auch in den Bau von neuen Wohnungen stecken wollen. In der Regel liegt der Mietpreis/m² bei 10 Euro – in den kommenden Jahren sind Preise von 12 Euro/m² möglich. Heute sind derartige Beträge aber die Seltenheit – in der Regel beträgt der Preis/m² 5,50 Euro. Für Eigentumswohnungen müssen rund 1.660 Euro/m² bezahlt werden.

Wird Leipzig das neue Berlin?

Ob Leipzig den Aufwärtstrend fortsetzen kann? Folgt man den Meinungen der Experten, so hat die Stadt noch genügend Luft – die Miet- und Kaufpreise werden steigen, die zur Verfügung stehenden Immobilien werden weniger und die Nachfrage wird explodieren. Schlussendlich sind in Berlin (oder auch in anderen Großstädten) kaum noch Wohnungen zu bekommen; die Objekte, die noch angeboten werden, sind derart überteuert, dass sich kaum noch ein Käufer findet.

Der Wohnimmobilienstandort Frankfurt am Main
Die Preise für Wohnen steigen in Frankfurt rasant

Die Preise steigen und steigen weiter. Immobilien gelten als stabile Wertanlage: Kapitanleger sehen Betongold als solide Anlage ihres Vermögens. Zudem fehlt es in der anhaltenden Niedrigzinsphase vielen Kapitalanlegern an attraktiven Alternativen. Von den niedrigen Zinsen partizipieren sie beim Kauf einer Wohnimmobilie sogar, da die Raten für die Baufinanzierung günstig ausfallen. Parallel dazu suchen immer mehr Mieter einen Ausweg aus der Spirale einer ständigen Mietpreissteigerung. Zudem sehen viele Experten Frankfurt als Bankenmetropole und wichtigem Börsenplatz als einer der größten Profiteure des nahenden Brexit. Von diesem verspricht sich der Finanzstandort nämlich weiteres Wachstum. Einige Banken wollen sich stärker auf Frankfurt konzentrieren und dort neue Stellen schaffen. Damit wird sich die Situation am Wohnungsmarkt weiter verschärfen.

In vielen Gegenden sind Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in guter Lage rar geworden, der Markt ist quasi leer gefegt worden. Dazu gehört zweifelsfrei die Gegend um Frankfurt am Main. Weniger als ein Prozent der Wohnungen stehen leer, das gibt es sonst in keiner deutschen Großstadt. Frankfurt liegt recht zentral in Deutschland, ist die größte Stadt in Hessen und eine echte Metropole für Banken und Finanzdienstleister. Frankfurt hat nicht nur seine Skyline mit den Wolkenkratzern, sondern auch schöne Gegenden zum Wohnen. Allerdings wird es immer teurer in Frankfurt zu leben, egal ob zur Miete oder in den eigenen vier Wänden. Deutliche Mietpreissteigerungen sind in Frankfurt längst normal geworden, ebenso steigen Kaufpreise m² für Neu- wie Bestandsimmobilien rasant an. Beispielsweise kostet eine Wohnung im Bestand mit mittlerem Wohnwert durchschnittlich 2200 Euro pro Quadratmeter, was knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum ist.

Eine neue Eigentumswohnung kostete in Frankfurt durchschnittlich knapp 5.000 pro Quadratmeter Fläche. Das bedeutet einen Anstieg von 30 Prozent in nur drei Jahren. Frankfurt wächst um etwa 15.000 Einwohner pro Jahr. Neuer Wohnraum ist sehr knapp, die Nachfrage nach Wohnimmobilien steigt an.

Mieten steigen weiter

Teilweise werden Mietwohnungen in Frankfurt schon zum Luxus. Günstige Mieten gibt es für Wohnungssuchende kaum noch. Daran hat auch die Mitte 2015 eingeführte Mietpreisbremse wenig geändert. Oftmals ist der Wohnungsmarkt so angespannt, dass Vermieter bei einer Neuvermietung immer einen deutlich höheren Kurs veranschlagen können. Mieter müssen inzwischen fast 13 Euro pro Quadratmeter an Kaltmiete zahlen. Für Mieter ist Frankfurt nach München die teuerste Stadt in Deutschland geworden.

Falls es doch einmal ein Schnäppchen zur Miete gibt, stehen Interessenten Schlange. Viele Immobilienmakler erhalten zahlreiche Anrufe pro Woche, die nach günstigem Wohnraum fragen. Nachfrage und Angebote gehen allerdings immer weiter auseinander. Darunter leiden vor allem Geringverdiener und junge Leute wie Studenten. Die Mietpreissteigerung ist für diese Gruppen kaum noch zu stemmen.

Auch im Umland boomt der Markt

Wie in vielen anderen Großstädten, boomt auch in Frankfurt der Markt für Wohnimmobilien im Umland. Der Speckgürtel von Frankfurt ist bei Interessenten sehr beliebt, daher sind die Kaufpreise m² in den letzten Jahren rasant gestiegen. Aufgrund der stark gestiegenen Preise in der Stadt sind viele Kaufwillige auf das nahe Umland ausgewichen. Andere wiederum bevorzugen die Lage außerhalb des urbanen Trubels mit guter Anbindung für den Arbeitsweg. Vor Familien mit Kindern, die von einem Haus mit mehr Wohnraum und Garten träumen, suchen gerne im Umland ihr neues Zuhause.

Vor allem Bad Vilbel im Norden Frankfurts, Hanau im Osten sowie Oberursel, Langen und Dreieich profitieren von dem Trend. Grundstücke und Bauflächen sind in Folge des Ansturms in den Orten kaum noch zu bekommen. Zudem übersteigt die Nachfrage das Angebot an Eigentumswohnungen und Häusern bei weitem.

 
 

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